28.07.2021 in Kommunalpolitik

Die Kinderbetreuung wird endlich geplant

 

Die SPD hatte im Februar 2021 eine aktuelle Planung für die Kinderbetreuung in Mühltal selbst erstellt. Die Planung hat eine Riesenlücke aufgezeigt. Danach stand fest, dass es so nicht weitergehen kann. Das hat die Verwaltung motiviert, selbst eine detaillierte Planung zu erstellen. Ein erstes Ergebnis ist Ende Juni im SKuSA vorgestellt worden. Für Kinder über 3 Jahre (Ü3) mit einem ähnlichen Ergebnis.

Die Verwaltung hat 100, die SPD hatte mindestens 103 fehlende Plätze bis zum Ende des Kitajahres 2021/2022 ermittelt. Für Kinder unter 3 Jahren (U3) hat die Verwaltung den Bedarf anhand der ihr vorliegenden Anmeldungen ermittelt. Dort fehlen 40 Plätze. Diese Zahl ist überraschend hoch. Sie zeigt, dass der Bedarf für U3 Plätze in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist.

Was ergibt sich nun daraus?

Ist mit den geplanten drei Naturgruppen und der Vereinbarung mit der NRD drei weitere Gruppen vorübergehend zu betreuen der Bedarf an Kinderbetreuung gedeckt?

24.07.2021 in Wahlkreis

Kaffenberger gratuliert Künstlerkolonie Mathildenhöhe Darmstadt zur Ernennung als Weltkulturerbestätte

 

Die Entscheidung des UNESCO-Welterbekomitees ist gefallen: Die Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt wird in die UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt aufgenommen.

Bijan Kaffenberger gratuliert der Künstlerkolonie Mathildenhöhe zu dieser besonderen Auszeichnung und würdigt die unablässige Arbeit, die hinter einer solchen Bewerbung als Welterbestätte steht.

„Die Anerkennung der Künstlerkolonie Mathildenhöhe als Kulturerbestätte zeigt, dass wir hier in Darmstadt ein unvergleichliches Kulturgut direkt im Zentrum haben. Die Künstlerkolonie beeindruckt nicht nur durch ihre Gebäude im Jugendstil, sie ist vielmehr auch Ausdruck der Arbeit und Vernetzung der damaligen Künstler, die allesamt eine Zukunftsvision vereinte. Es freut mich, dass das UNESCO-Welterbekomitee die Geschichte, die die Mathildenhöhe verkörpert, ebenso honoriert“, so Kaffenberger. 

29.05.2021 in Kommunalpolitik

Externer Betreiber Kita Steinbruch

 

Schon bei der Entscheidung einen neuen Kindergarten am Pfaffenberg zu bauen,

hatte die SPD und andere Fraktionen gefordert, dass dieser Kindergarten von einem externen

Betreiber geleitet werden soll.

Warum?

Die Kitas selbst arbeiten weitgehend selbstständig.

Die Gemeindeverwaltung hat für die Kinderbetreuung zwei weitere Aufgaben:

  1. Zum einen ist sie selbst Betreiber von zwei Kitas.

Als Betreiber muss sie sich vor allem um die Bereitstellung von Personal, Gebäuden und

Außenanlagen und um die finanzielle Abwicklung kümmern und zusammen mit den Kitas ein

pädagogisches Konzept für die Kinderbetreuung entwickeln. In die Kitas selbst sollte sie möglichst

nicht eingreifen.

  1. Die andere Aufgabe der Gemeinde ist es, einen langfristigen Entwicklungsplan für alle

Kinderbetreuungseinrichtungen in Mühltal zu entwickeln, diesen Entwicklungsplan jedes Jahr zu

aktualisieren und laufend den Bedarf und das Angebot für Kinderbetreuung abzugleichen

sowie die daraus resultierenden Maßnahmen einzuleiten.

Das Team der Gemeindeverwaltung für diese beiden Aufgaben ist sehr klein.

Vor allem in den letzten Monaten kam es zu massiven internen Konflikten in diesem Bereich mit der

Folge, das jetzt der Bürgermeister selbst die Leitung des Bereichs übernommen hat.

Seit langem gibt es kein Konzept wie es gelingen kann, ein leistungsfähigeres Team für die beiden

genannten Aufgaben aufzubauen.

Tagtäglich steht die Aufgabe 1 im Vordergrund. Deshalb wurde die längerfristige Aufgabe 2

schon lange vernachlässigt. Die jetzt fehlenden Plätze für die Kinderbetreuung sind die Folge.

Wie kann der Aufgabenumfang der Gemeindeverwaltung verringert werden?

Durch einen externen Betreiber einer gemeindlichen Kita wird der Aufgabenumfang der Gemeinde

für die Aufgabe 1 reduziert.

Das war 2016 der Grund, einen externen Betreiber für den neuen Kindergarten am Pfaffenberg

zu fordern und das war auch in diesem Jahr der Grund warum viele Teilnehmer/innen der 3

Videokonferenzen im Februar und März für die Kita am Steinbruch einen externen Betreiber

gewünscht haben.

Deshalb wurde ein entsprechender Antrag von der FDP gestellt, dem sich die SPD

angeschlossen hat und der im SKuSA einstimmig verabschiedet wurde. Auch der BM hat

dem Antrag nicht widersprochen.

Leider ist der Grund für die Entscheidung in 2016 und jetzt erneut mit der Kitaleitung

und den Mitarbeiter/innen nicht ausführlich besprochen worden.

Das kann nur der BM selbst.

Nur wenn der BM und auch die betroffene Kita den externen Betreiber als

Chance für die Zukunft sehen, hat der externe Betreiber gute Aussichten, erfolgreich zu sein.

Im Idealfall führt der Betreiberwechsel nicht zu personellen Änderungen in der Kita.

Die Kitaleitung hat aber den Antrag als Angriff auf die Kitaleitung und die Mitarbeiter der Kita

verstanden und den Antrag deshalb abgelehnt.

Da wir auf jeden Fall vermeiden wollen, das Mitarbeiter/innen deshalb die Kita verlassen,

hat die SPD den Antrag umgehend zurückgezogen.

Einer Lösung des Problems sind wir dadurch nicht nähergekommen.

Bei den oben genannten Videokonferenzen waren auch die Kitaleitungen eingeladen.

Leider hat nur eine Leiterin teilgenommen. Das ist sehr schade, weil nur in solchen

öffentlichen Gruppen ein Austausch zwischen Kitamitarbeitern/innen und Fraktionen zulässig ist.

Karl-Hermann Breyer

SPD Fraktion

27.05.2021 in Allgemein

Wir sind für Sie ansprechbar

 

Sie können an unseren Videokonfernzen des Vorsatnds und der Fraktion teilnehmen.

Die Termine und Zugangsdaten finden Sie unter "Termine".

Wir freuen uns auf ihre Themen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Peter Rädel

07.05.2021 in Landespolitik

7,9 Millionen Euro vom Land für Glasfaser im Landkreis

 

Landtagsabgeordneter Bijan Kaffenberger freut sich über den Zuwendungsbescheid des Landes und die Anbindung aller Schulen in Darmstadt-Dieburg mit Glasfaser

Am Freitag bekam der Landkreis Darmstadt-Dieburg virtuell einen Zuwendungsbescheid für eine Förderung in Höhe von 7,9 Mio. Euro des hessischen Ministeriums für Digitale Strategie und Entwicklung überreicht. Auch der Bund stellt Fördermittel in Höhe von knapp 10 Mio. Euro zur Verfügung. Die verbleibenden 2 Mio. Euro der Ausbaukosten trägt der Zweckverband NGA-Netz Darmstadt-Dieburg, dessen Verbandsversammlung auch Kaffenberger angehört.

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