SPD Mühltal setzt sich ein für bezahlbaren Wohnraum und gegen den Verkauf der Nassauischen Heimstätte
Die SPD in Mühltal ist gegen den Verkauf der Wohnungsgesellschaft Nassauische Heimstätte. „Die schwarz-gelbe Landesregierung darf sich nicht auf Kosten der Mieterinnen und Mieter sanieren“ erklärt die Ortsvereinsvorsitzende Ruth Breyer. „Wir müssen die Landesregierung stoppen, um bezahlbaren Wohnraum für alle zu sichern“. Ein Verkauf, um den Landeshaushalt zu sanieren, sei unverantwortlich. Wir behalten uns vor dies in einem entsprechenden Antrag der Gemeindevertretung kundzutun und die Gemeinde auffordern gegen den Verkauf vorzugehen.
„Bezahlbarer Wohnraum gehört zu den wichtigen Infrastrukturleistungen der öffentlichen Hand“ erklärt die Ortsvereinsvorsitzende Ruth Breyer weiter. Mit einem Anteil von 41 Prozent der Mieterinnen und Mieter, der über 60 Jahre alt ist, und in einem Durchschnittshaushaltseinkommen von € 1450,00 im Monat versorge die Nassauische Heimstätte gerade die Menschen mit gutem Wohnraum, die über nicht viel Einkommen verfügen. Gerade diese Menschen müssten bei einem Verkauf hinterher den Verkaufspreis wieder erwirtschaften. Das geht nur über höhere Mieten und weniger Investitionen. Letztendlich träfe das dann auch alle Mieterinnen und Mieter, denn ohne die Konkurrenz günstiger Wohnungen der Wohnungsbaugesellschaft stiegen auch alle anderen Mieten in der Umgebung.
Die Wohnungsbaugesellschaft Nassauische Heimstätte hat in Südhessen 42.300 Wohnungen. Die Wohnungen sind nicht nur in den großen Städten sondern auch in Mühltal. Hier wären Bürgerinnen und Bürger in 24 Wohnungen akut betroffen.
Die SPD Hessen-Süd, der Deutsche Gewerkschaftsbund Hessen-Thüringen und der hessische Mieterbund lehnen den Verkauf der Wohnungsgesellschaft entschieden ab.
(Bild: Ruth Breyer, Ortsvereinsvorsitzende)