
Liebe Leserinnen und Leser,
heute wurde ich von Bürgerinnen und Bürgern angesprochen, was es denn mit der Bebauung am Bahnhof auf sich habe.
Es kursieren hier wohl die unterschiedlichsten Geschichten, die von Häusern in parkähnlichen Landschaften oder dem Bau eines Hotels handeln. Dies alles trifft nicht zu.
Im letzten Jahr hat die Deutsche Bahn ihr Areal zum Kauf angeboten. Die Gemeinde selbst wollte und konnte das Grundstück nicht erwerben. Aus diesem Grund mussten auch die Container geleert werden. Bis zu dem Verkauf tolerierte die Deutsche Bahn die Container und die Nutzung durch Mühltaler Vereine, dies war bei einem Besitzerwechsel nicht mehr zu erwarten. Nach längeren Verhandlungen erwarben zwei Interessenten das Grundstück, sowie das angrenzende Grundstück, das der OHI (Odenwälder Hartstein Industrie) gehört hatte. D.h. aktuell ist dieses Areal im Privatbesitz. Die beiden Käufer möchten und dies ist sicherlich bekannt, mit Absprache des Landkreises sowie der Gemeinde Wohnraum für Flüchtlinge bauen und zur Verfügung stellen. Dies ist genehmigt und die Rodungen auf dem Areal haben begonnen. Im nächsten Bauabschnitt möchten die Besitzer Wohnraum für Studenten sowie zwei Häuser für einkommensschwache Menschen errichten.
Langfristig können in den Unterkünften bis zu 150 Flüchtlinge aufgenommen werden. Diese Platzvorgabe ist auch wichtig, da im ersten Halbjahr dieses Jahres mit einer weiteren Zuweisung von 100 Menschen zu rechnen ist. Die Behauptung, dass für diesen Personenkreis Stellplätze für Autos vorgehalten werden müssen, trifft nicht zu. Flüchtlinge haben keine Autos und dürfen mit ihrem Aufenthaltsstatus auch keine Fahrzeuge als Fahrer nutzen. Auch die weitergehende Bebauung für Studenten und einkommensschwache Bürger und Bürgerinnen können nur positiv gesehen werden. Das Bauvorhaben ist in sich stimmig. Es werden Bereiche geschaffen, die die Kommunikation untereinander fördern.
Gefällt Ihnen der derzeitige Anblick des Containers, wenn Sie zum Bahnhof kommen?
Lassen Sie sich von den Plänen, die die Betreiber der Anlage vorweisen können, überzeugen. Kommen Sie einfach zu den nächsten Sitzungen der Gemeindevertretung oder zur Bürgerversammlung am 16.03.2016 und informieren Sie sich dort tiefergehend.
Sollten Sie weitere Fragen haben, rufen Sie uns an. Wir sind gerne bereit Ihnen kompetente Antworten zu geben.
Mit den besten Grüßen,
Ruth Breyer
