Die SPD Mühltal begrüßt, dass Deutschland als erste führende Industrienation bis zum Jahr 2022 endgültig aus der Atomenergie aussteigt. Der Bundestag beschloss mit breiter parteiübergreifender Mehrheit von 513 Ja- Stimmen bei 79 Nein- Stimmen und 8 Enthaltungen den Ausstieg aus der Atomkraft. Die SPD Mühltal stimmt diesem fraktionsübergreifenden Bundestags- Beschluss zum Atomausstieg zu und wertet diesen als großen Erfolg der sozialdemokratischen Anti-Atom-Politik.
Damit bleiben die acht derzeit stillgelegte Atommeiler endgültig vom Netz, die verbleibenden neun Reaktoren sollen schrittweise bis 2022 abgeschaltet werden. Noch größer wäre die Freude der Mühltaler Sozialdemokraten, wenn endlich auch die Debatte um Biblis B als Kaltreserve vom Tisch wäre. Erst im September wird die Bundesnetzagentur darüber entscheiden, ob einer der beiden im März abgeschalteten süddeutschen Schrottmeiler als Übergang wieder ans Netz geht. Ein altes Kraftwerk als Reserve vorzuhalten ist für die SPD nicht nachvollziehbar und wir fordern die endgültige Abschaltung von Biblis B.
Die SPD Mühltal richtet nach dem beschlossenen Atomausstieg nun den Blick auf die Realisierung der Energiewende und wird sich dafür einsezten, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien endlich auch in Mühltal eingeleitet wird. Neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien spielt allerdings auch das Energiesparen und eine höhere Energieeffizienz für die Sozialdemokraten eine wichtige Rolle. Des Weiteren muss es auch ein Umdenken von der zentralistischen Energieversorgung zur dezentralen Versorgungseinheiten geben. Ziel der SPD Mühltal ist es Atomstrom und Kohlenutzung möglichst rasch entbehrlich zu machen und die regenerativen Energien in Mühltal zu fördern.
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