Für den diesjährigen Ausflug der SPD war das Haus der Geschichte in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn eine gute Wahl. Nach knapp 2 Stunden Fahrzeit im bequemen Reisebus war man am Ziel. Es ist eines der meistbesuchtesten Museen in Deutschland, denn mit seiner Vielfalt an Dokumenten und Objekten zeigt es übersichtlich die Geschichte Deutschlands von 1945 bis heute. Einige der Teilnehmer hatten noch gute Erinnerungen an das Ende des zweiten Weltkrieges, die Bilder von vom Hunger gezeichneten deutschen Kriegsgefangenen, Trümmerfrauen, kistenweise Suchanfragen usw. traurig und nachdenklich stimmten. Beeindruckend und an Hand von vielen Originalobjekten, Bildern, Filmen, Informationstafeln usw. bestens dokumentiert, ist aber auch die Weiterentwicklung Deutschlands in allen Facetten.
Die Ausstellung zeigt anschaulich die vielfältigen Wege unserer Demokratie. Wer vom Rundgang eine kleine Pause brauchte, konnte sich auf den Originalstühlen des ersten Deutschen Bundestages ausruhen oder sich im Kino der 50er Jahre einen Film aus dieser Zeit ansehen. Nach der Mittagspause im museumseigenen Restaurant schloss sich eine zweistündige Stadtrundfahrt zu bekannten Gebäuden des ehemaligen Bonner Regierungsviertels mit Rheinaue, zu Villenvierteln, zum "amerikanischen Viertel" in Plittersdorf sowie zu den modernen Hochhäusern aus Glas und Stahl an. Dank einer sehr guten Stadtführerin werden die Mühltaler bleibende Erinnerungen an die ehemalige Bundeshauptstadt haben. Nach einer Abschlussrast in der Umgebung wurden die Teilnehmer in die Ortsteile Mühltals gefahren. Unterwegs bedankte sich die Vorsitzende Ruth Breyer im Namen aller bei Volkmar Pupp für die gute Ausflugs-Idee und die Super-Organisation.
Marianne Hohlmann