Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Heike Hofmann hat die Forderungen der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) als „Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnet. „Die Beschreibung der aktuellen Situation von Flüchtlingen und die Forderung nach einer raschen Integration in den Arbeitsmarkt durch die hessischen Unternehmerverbände verdeutlicht die Wichtigkeit der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, vor der die Politik, aber auch die Wirtschaft steht. An den heute genannten Beispielen wird auch deutlich, dass Unternehmen mit eigenen Integrationsbemühungen und pragmatischen Maßnahmen an der Integration von Flüchtlingen mitwirken. Dies ist zu begrüßen“, so Hofmann.
Am letzten Samstag im September unternahm die SPD Mühltal ihren alljährlichen Ausflug. Schon bald nachdem die Teilnehmer in den Ortsteilen zugestiegen waren, zeichnete sich ein Bilderbuch-Herbsttag ab. Die Fahrt ging nach Büdingen. Dort traf sich die Gruppe mit der Gästeführerin zum Rundgang durch die mittelalterliche Festungsstadt. Über die Stadtgeschichte, beginnend mit der ersten Stadtmauer, erfuhren die Mühltaler Interessantes über Baudenkmäler und deren unterschiedlichste Nutzung, das Schloss und dessen Burggrafen und Fürsten. Der Besuch der Marienkirche kam nicht nur zu einer kurzen Rast recht gelegen, denn die Gästeführerin, Frau Gömmer, berichtete anschaulich vom Umbau in West-Ost-Ausrichtung und späteren Um- und Anbauten zur Kirchenvergrößerung. Zur großen Freude und Überraschung aller sang Frau Gömmer zwei Kirchenlieder, auch um den guten Klang in der Kirche zu beweisen. So erfuhren wir auch, dass sie eine ausgebildete Sängerin ist. Nach dem Jerusalemer Tor endete der beeindruckende Rundgang. Nach der Mittagsrast war der Besuch der nahegelegenen Ronneburg geplant. Pünktlich kamen die Mühltaler zur sehenswerten Greifvogelschau. Danach ging es zur Einkehr in die Straußwirtschaft in der Winzergenossenschaft Groß-Umstadt, wo bei Federweißem und Zwiebelkuchen usw. der Abschluss war. Dass diese schöne Fahrt so perfekt und gelungen war, verdankt die SPD Mühltal dem Vorstandsmitglied Volkmar Pupp, der alles organisiert und auch reserviert hatte. Die Vorsitzende Ruth Breyer bedankte sich im Namen aller für sein Engagement.
Pressemitteilung des Landkreis Darmstadt-Dieburg:
"Der Landkreis Darmstadt-Dieburg wird ab Mittwoch (23.) ein Infotelefon ausschließlich für Fragen rund um die Flüchtlingshilfe schalten. Unter der Rufnummer 06151/881-2222 ist montags bis freitags zwischen 9 und 12 Uhr eine Mitarbeiterin der Kreisverwaltung für Fragen rund um das Thema Flüchtlinge telefonisch erreichbar.
Derzeit sind in den 23 Städten und Gemeinden des Kreises Darmstadt-Dieburg rund 2000 Flüchtlinge untergebracht. In den Rathäusern der Landkreis-Kommunen gibt es außerdem Ansprechpartner für Flüchtlingsfragen, unterstützt von einer Vielzahl ehrenamtlicher Helfer, die sich in Arbeitskreisen vor Ort engagieren.
Mit der gesonderten Rufnummer für die Flüchtlingshilfe möchte die Kreisverwaltung dazu beitragen, Fragen und Hilfsangebote aufzunehmen und zu koordinieren: „Eine Entlastung für das allgemeine Bürgertelefon des Kreises und eine zusätzliche Dienstleistung für Menschen, die vor Ort helfen wollen oder Fragen haben“, erläutert die Sozialdezernentin des Kreises, Erste Kreisbeigeordnete Rosemarie Lück" (Pressemitteilung des Landkreis Darmstadt-Dieburg).
„Entgegen vielerlei Behauptungen ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gestiegen. Der Mindestlohn hat Konjunktur“, unterstrich die Abgeordnete. Allen Unkenrufen zum Trotz, habe sich der gesetzliche Mindestlohn damit keineswegs als „Jobkiller“ erwiesen. Dieses positive Fazit hat die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Heike Hofmann nach neunmonatiger Laufzeit des Lohnuntergrenzengesetzes gezogen.
Hinsichtlich des Rückgangs von Minijobs wies die SPD-Politikerin darauf hin, dass keineswegs gesichert sei, dass diese Jobs alle verloren seien. Dies macht auch der Monatsbericht der Bundesbank deutlich, der davon ausgehe, dass Minijobs offenbar auch durch reguläre Beschäftigung ersetzt worden seien. Zudem habe das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Nürnberg festgestellt, dass in den Branchen, in denen die Zahl der Minijobs zurückgegangen sei, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zugenommen habe. Hofmann warnte erneut davor, den Mindestlohn gezielt zu umgehen. Dem müsse man mit wirksamen Kontrollen entgegentreten, so die Abgeordnete abschließend.
Deutschland heißt heute für viele Flüchtlinge Hoffnung.
Sie nehmen unglaubliche Strapazen auf sich, setzen sich größten Gefahren aus und legen mit dem Mut der Verzweiflung tausende Kilometer zurück, um zu uns zu gelangen. Unter Ihnen sind viele Familien mit Kindern, die mit letzter Kraft bei uns Zuflucht suchen.
Wir werden sicher nicht alle Probleme dieser Welt lösen können. Aber wenn Menschen in Not zu uns kommen, dann ist für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten klar: Wir wollen helfen - und wir werden immer an ihrer Seite stehen. Hand in Hand mit vielen tausenden Menschen in ganz Deutschland, die heute schon tolle Arbeit leisten.
Hier finden Sie unsere Kandidaten und unser Wahlprogramm oder zu unserer Broschüre (pdf).

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