SPD Mühltal

Kita mit 6 Gruppen wird am Dornberg gebaut

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Die Planung des neuen Wohngebietes am Dornberg schreitet voran. Um den Betreuungsbedarf abdecken zu könne, soll in der Anfangsphase der Bau einer Kindertagesstätte erfolgen. Diese Kita wird zunächst die vier Gruppen der Krippe Farbenfroh übernehmen, die zurzeit noch im Verwaltungsgebäude der NRD untergebracht sind. Zwei weitere Ü3 Gruppen sollen schließlich hinzukommen. Der Bedarf an zusätzlichen Betreuungsplätzen ergibt sich aus der Entstehung der neuen Wohngebiete am Dornberg (1,5 Gruppen) und am Bahnhof (0,5 Gruppen). 

Die NRD hat ein Areal direkt am Baugebiet Dornberg angeboten. Das Areal hat einen Wert von 1,3 Mio Euro. Bei der Verhandlung zwischen NRD und Gemeinde konnte ein Preis unterhalb von 1 Mio Euro erzielt werden. Die geforderten Bedingungen für diesen Preisnachlass sind auch im Interesse der Kinder (z.B. Barrierefreiheit). Die SPD-Fraktion hat sich mit großem Engagement für das Areal am Dornberg eingesetzt, damit die Kinder aus diesem Wohngebiet zu Fuß in die Kita gehen können. Das Bemühen anderer Fraktionen nach alternativen Standorten oder die Idee, die Kita am Pfaffenberg aufzustocken, war erfolglos. Das Grundstück ist auch groß genug, da die Kita zweistöckig gebaut werden kann. Die Barrierefreiheit ist dennoch ohne Aufzug realisierbar, weil das Gebäude am Hang liegt. Die Gemeindevertretung hat sich nach langer Diskussion am 01. September mit großer Mehrheit für den Kauf des NRD Areals entschieden. Das hat uns sehr gefreut.Bereits heute fehlen Plätze in den Kitas, sodass der derzeitige Bedarf nicht abgedeckt werden kann. Kinder wurden Anfang 2020 nicht in der Ü3 Kita aufgenommen, wenn sie 3 Jahre alt wurden, sondernauf den Beginn des nächsten Kita Jahres vertröstet.

Deshalb ist die Einhaltung des Eröffnungstermins für die Kita am Dornberg am 01.08.2022 besonders wichtig. Der Zeitraum bis zur Eröffnung ist knapp.Deshalb soll jetzt ein zuverlässiger und belastbarer Terminplan für den Bau der Kita erstellt werden.Der Platz in der neuen Kita reicht nicht aus, um die bestehende Lücke und den künftigen Bedarf aus den neuen Wohngebieten zu decken.

Deshalb hat die SPD mit anderen Fraktionen zusammen die Verwaltung aufgefordert nach einem Standort für eine weitere Kita zu suchen. Die Anzahl der Kinder ist in den letzten 10 Jahren vorwiegend in Nieder-Beerbach, Waschenbach und Frankenhausen gestiegen. Eine Kita z.B. in Frankenhausen könnte diesen Bedarf decken. Damit Mühltal auch in Zukunft familienfreundlich bleibt und berufstätige Eltern eine geeignete Betreuung für ihre Kinder erhalten, muss der Ausbau der Betreuungsplätze in der Gemeinde weiterhin Priorität haben.

Daria Hassan (Pressesprecherin) und Karl-Hermann Breyer (Vorsitzender der SPD-Fraktion Mühltal)

 
 

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