Sanierung des Sportplatzes „Am Roten Berg“ in Traisa

Eine Sanierung des Sportplatzes „Am Roten Berg“ der beiden Vereine SV Traisa und TG Traisa wurde bereits 2013 in der Gemeindevertretung beantragt. Die Sanierungskosten wurden damals auf 540 TEUR incl. Planungskosten geschätzt. Der Antrag blieb im Jahre 2014 aufgrund fehlender Mittel im Geschäftsgang. Das bedeutet: Der Antrag wurde nicht umgesetzt, sondern in die Zukunft verschoben. Aus einem Schreiben der Vereine vom 06.11.2017 an die Gemeinde geht deutlich hervor, dass eine Sanierung des Sportplatzes nicht weiter verschoben werden darf. Nur diese Vereine bieten ein umfassendes Leichtathletik-Angebot in Mühltal an. Viele Leichtathletik-Sportler aus Mühltal üben auf dem Sportplatz „Am Roten Berg“ und sind hessenweit auf Meisterschaften vertreten. Auch die Grundschule Traisa nutzt den Platz für Sportunterricht und Bundesjugendspiele.

Wie ist der Stand der Anlage heute? Die Laufbahn und der Hochsprungsektor wurden 1979 das letzte Mal saniert. Die Laufbahn wird jedes Jahr geprüft. Sie weist zunehmende Mängel durch Absenkungen und defekte Einfassungen auf, so dass eine erhöhte Unfallgefahr besteht. Das Training ist zwar bei jedem Wetter notwendig, aber nur noch eingeschränkt möglich, weil die Bahn und zum Teil der Rasen bei schlechtem Wetter unter Wasser stehen. Die Anlagen für Hochsprung, Weitsprung, Kugelstoßen sowie Diskus- und Speerwerfen sind nicht mehr zeitgemäß und müssen modernisiert werden

Stellungnahme zum Leserbrief "Gemeindefinanzen und Wohnraum"

Stellungnahme des Gemeindevertreters Jörg Suckut zum in der März-Ausgabe der MühltalPost erschienenen Leserbrief „Gemeindefinanzen und Wohnraum“:

Liebe Leserinnen und Leser,

in der März-Ausgabe der MühltalPost ist ein Leserbrief eines Kollegen aus der Gemeindevertretung mit dem Titel „Gemeindefinanzen und Wohnraum“ erschienen. Es liegt mir am Herzen hierzu einige Dinge richtig zu stellen, da es sich bei dem angesprochenen Artikel aus meiner Sicht weder um eine sachgerechte noch eine in der Sache zielführende Berichterstattung handelt.

Als Hintergrund ist es wichtig zu wissen, dass die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am 20.06.2017 beschlossen hat, ein Interessenbekundungsverfahren „zur dauerhaften Sicherung des bezahlbaren und sozialen Wohnungsbestands und zur Erweiterung desselben“ durchzuführen. Hierzu soll ein Investor gefunden werden, der sowohl derzeit im Besitz der Gemeinde befindliche Wohnhäuser sanieren sowie neuen bezahlbaren und sozialen Wohnraum schaffen soll. Als Standort für neuen bezahlbaren und sozialen Wohnraum ist unter anderem das Gebiet gegenüber der Nieder-Ramstädter Feuerwehr in das Gesamtpaket einbezogen worden. Diesem Beschluss haben 30 Mitglieder der Gemeindevertretung zugestimmt, es gab zwei Gegenstimmen und eine Enthaltung.

Erklärung der Vorsitzenden zu Gerüchten bezüglich der Anerkennung des Wahlergebnisses

Es ist für den Ortsverein der SPD sicherlich schmerzlich die Wahl mit einem so geringen Unterschied zu verlieren. Aber wir akzeptieren die Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger. Es ist für uns selbstverständlich eine Politik zum Wohle Mühltals und der hier wohnenden Menschen zu führen. Es ist für uns aber nicht akzeptabel, wenn wiederum Gerüchte zu unserem Schaden in der Gemeinde gestreut werden. Wir erkennen die Wahl und das Wahlergebnis an - wir werden das Wahlergebnis nicht anfechten. Wer solche Gerüchte streut, sollte sich bewusst sein, dass dies einer vertrauensvollen Zusammenarbeit in den Ausschüssen und der Gemeindevertretung sowie des Gemeindevorstandes entgegensteht. Liebe Bürgerinnen und Bürger geben Sie diesen "Gerüchtestreuern" keine Chance ihr Gift zu verbreiten.

Vielen Dank
Ruth Breyer
Vorsitzende SPD Mühltal

Mitten in Mühltal

Ob die Boschelhütte in Nieder-Ramstadt tatsächlich der geographische Mittelpunkt der Gemarkung Mühltal ist, sei an dieser Stelle mal dahin gestellt. Am  10. Februar während des Grillfestes war sie dies jedenfalls für ein paar Stunden.

Eine Woche vor Ende des Bürgermeisterwahlkampfes hatte unsere Kandidatin Katharina Ebert unter dem Motto  "Mitten in Mühltal" die Bürgerinnen und Bürger zum winterlichen Grillen eingeladen und erfreulich viele sind dieser Einladung gefolgt. In der durch Grillfeuer und Heizgebläse gemütlich temperierten Hütte konnten die Besucher sich bei Glühwein, Kaffee, Kuchen sowie  Grillwürstchen stärken und dabei von ortskundigen Bürgern Neues und Bekanntes über die Mühltaler Ortsteile erfahren. Denn auch vierzig Jahre nach der Gebietsreform durch die unsere Gemeinde  schlussendlich entstand, ist es lohnend, sich immer wieder sowohl auf die Zusammengehörigkeit dieser Ortsteile, ihre eigene Geschichte und auf das, was sie zum Ganzen beitragen zu besinnen. Deshalb wurden während des Grillfestes in kurzen Referaten alle Ortsteile, deren aktuelle Themen sowie Geschichtliches vorgestellt.

Viele positive Rückmeldungen zu Hausbesuchen von Katharina Ebert

Seit Wochen ist die SPD-Bürgermeisterkandidatin Katharina Ebert in Mühltal unterwegs, um sich bei Hausbesuchen den Bürgern vorzustellen. „Das Motto meines Wahlkampfes ist ‚Mühltal gemeinsam gestalten‘ und außerdem habe ich von Anfang an versprochen, einen intensiven Dialog mit den Bürgern zu führen. Diesen Anspruch will ich mit meinen Hausbesuchen unterstreichen“, erklärt die 38-jährige Ebert. Sie hat insgesamt bereits mehr als 1000 Hausbesuche absolviert und ist fast jeden Tag in Mühltal unterwegs.

Parallel zu den Hausbesuchen befragt Katharina Ebert die Bürger zu bestimmten Themen, wie gern sie in Mühltal leben und wie zufrieden sie mit der Politik sind. „Die Rückmeldungen zu meiner Kandidatur und meinen Themen sind ausgesprochen positiv“, freut sie sich und meint weiter: „Die allermeisten sagen, dass sie sehr gerne in Mühltal leben und die hohe Lebensqualität und die zentrale Lage schätzen.“

Sobald die Frage nach der Zufriedenheit mit der Politik kommt, ist das Urteil ebenfalls eindeutig, erzählt Katharina Ebert: „Diejenigen, die sich mit der Mühltaler Politik auseinandersetzen, sind sehr enttäuscht über die sogenannten Mühltaler Verhältnisse und das ständige Gegeneinander, das nach Ansicht vieler Bürger mehr zum Stillstand als zur Weiterentwicklung führe“. Ebert sieht sich gerade diesbezüglich in ihrer Kandidatur bestätigt und bekommt auch entsprechende Rückmeldungen: „Vor Kurzem hat mir eine ältere Dame aus Nieder-Ramstadt gesagt, dass sie mir als einziger Kandidatin zutraut, die politische Situation zu befrieden, da ich als externe Kandidatin frischen Wind reinbringen würde und auf alle unbefangen zugehen könne“, so Ebert.

Auf die Frage, welche Themen aus Sicht der Bürger am wichtigsten sind, gibt es laut Katharina Ebert ebenfalls eindeutige Aussagen: „Sehr viele Bürger sind mit der Verkehrssituation unzufrieden und wünschen sich hier Verbesserungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Debatte rund um die Schaffung von neuem Wohnraum, sprich Baugebiet Dornberg und am Bahnhof.“ Die Bürger müssen vom Rathaus künftig früher und besser beteiligt werden, was die inzwischen polarisierte Debatte bei Dornberg und Bahnhof zeigt. Deshalb wird sich Katharina Ebert als Bürgermeisterin nicht nur in Bürgerversammlungen den Fragen stellen, sondern sie wird darüber hinaus in einem Bürgerbrief und mit Bürgersprechstunden regelmäßig die Bevölkerung informieren. Eine verbesserte Informationspolitik aus dem Rathaus kann dazu beitragen, dass sich zugespitzte Situationen wie bei der geplanten Bebauung am Dornberg oder am Bahnhof so nicht wiederholen.

Katharina Ebert nutzt bei ihren Hausbesuchen auch die Möglichkeit, ihre politischen Ideen und Konzepte den Mühltalern näher zu bringen. Mit der Einstellung eines Verkehrsbeauftragen, der gemeinsam mit den Bürgern Konzepte und Lösungen erarbeitet, möchte Katharina Ebert die Verkehrssituation für Busse und Bahnen sowie für den Auto- und Radverkehr verbessern. Außerdem ist eine bessere Anbindung der Buslinien an die Odenwaldbahn notwendig. Noch bestehende Lücken im Radwegenetz zwischen den Ortsteilen sollen nach und nach geschlossen werden. Katharina Ebert wird sich außerdem für einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs einsetzen, damit Pendler zügig ihren Arbeitsplatz im Rhein-Main-Gebiet erreichen können.

Im weiteren Verlauf des Wahlkampfes wird Katharina Ebert noch viele weitere Hausbesuche durchführen und freut sich bereits auf die kommenden Gespräche: „Ich werde bei jedem Wetter die Gelegenheit nutzen, mich bei so vielen Bürgern wie möglich bekannt zu machen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Ansonsten gibt es auch bei meinen Veranstaltungen - „kleinster Weihnachtsmarkt der Welt“ und „Auf ein Glas mit Katharina Ebert“ - die Gelegenheit, mich und meine politischen Inhalte näher kennenzulernen. Und wer ein persönliches Gespräch wünscht, kann sich gerne an mich wenden,“ so Ebert abschließend. Handy: 0173-3652544 E-Mail: katharina@katharina-ebert.de

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