Liebe Mühltaler,
Die Gründung der Wählergemeinschaft „Die Beerwischer“, die nach Medienberichten innerhalb der Gemeindevertretung ausschließlich den Ortsteil Nieder-Beerbach vertreten möchte, veranlasst mich zu einer kurzen Stellungnahme.
Der Zusammenhalt und das Miteinander in allen Lebenslagen sind das Rückgrat unserer Gesellschaft.
Die Mühltaler SPD tritt für die Interessen aller Ortsteile Mühltals im gleichen Maße ein. Jegliche Spaltung Mühltals in Partikularinteressen einzelner Ortsteile oder Interessensgruppen lehnen wir ab. Das Miteinander in Mühltal ist ein Kernpunkt unserer politischen Tätigkeit, denn nur gemeinsam können wir die Zukunft gestalten.
Wir laden Sie herzlich zu unseren vierteljährlich stattfindenden öffentlich zugänglichen Fraktionssitzungen in jedem Ortsteil ein. Beteiligen Sie sich am Miteinander in der SPD für die Zukunft Mühltals!
#Miteinander in Mühltal
Die Übernahme der Wahlleitung bei der Gründungssitzung der Wählergemeinschaft durch unseren Bürgermeister, der für die gesamte Gemeinde gewählt wurde, betrachten wir als nicht hinnehmbar. Dieses Verhalten trägt zur Spaltung des Miteinanders in Mühltal bei.
Vorsitzender der SPD Mühltal
Peter Rädel
SPD Mühltal verabschiedet bei Mitgliederversammlung ihre Kandidatenliste für die Kommunalwahl – „Für mehr Miteinander über alle Ortsteile hinweg“
Für mehr Miteinander über die Ortsteilgrenzen hinweg - Auf der letzten Mitgliederversammlung, die seit langem in Form einer Präsenzveranstaltung mit Abstand stattfand, hat die SPD Mühltal ihre Kandidatenliste für die Kommunalwahl im März verabschiedet und startet mit frischem Wind und voller Tatendrang in die Vorbereitung der nächsten Wahlperiode. Das Ziel ist es, eine Politik für alle Bürgerinnen und Bürger in Mühltal zu machen – und dies im stetigen Dialog sowie konstruktiven Diskussionen.
Die Vergangenheit hat gezeigt: Nur mit der Einbindung einzelner Interessensgruppen in der Gemeinde lässt es sich intensiver an einem besseren Morgen für alle arbeiten. Dies will die SPD weiter fortsetzen und die Gemeinde lebenswert für alle gleichermaßen machen: für alle Kinder und Jugendliche, für Familien, Erwachsene über alle sozialen Schichten und Einkommensklassen hinweg, für Senioren und Menschen mit Behinderung sowie für angesiedelte Unternehmen. Wir sind überzeugt, dass in Zukunft der Zusammenhalt immer wichtiger wird. Dies bedeutet für unsere Gemeinde: Wir setzen uns alle gemeinsam für ein besseres Miteinander ein – und zwar von Frankenhausen, über Nieder-Beerbach bis nach Traisa – und arbeiten dabei auch parteiübergreifend zusammen, indem wir gemeinsam anstehende Herausforderungen zielorientiert angehen.
In der aktuellen Corona-Krise wird von Kindern viel Verständnis abverlangt: Dafür, dass sie nicht mehr zum Vereinssport können, dass sie in der Schule aufgrund von fehlenden Luftfiltern durch das Dauerlüften frieren müssen und dass sie – wie neulich in einer der gemeindeeigenen Kitas geschehen – aufgrund eines Corona-Falles in Verbindung mit den beengten Räumlichkeiten allesamt für zwei Wochen vorsorglich in Quarantäne geschickt werden. Auch wenn es schwerfällt, beißt man die Zähne zusammen und trägt solidarisch sein Päckchen, wie auch alle anderen in dieser herausfordernden Zeit.
Eine Tatsache lässt einen jedoch dennoch etwas stutzen: Auch ohne COVID-19 gibt es in Mühltal seit Jahren das Problem, dass wir auf ganze Wellen von Kindern scheinbar nicht vorbereitet sind. Entweder es fehlen Kindergärten, Krippen oder schlichtweg die Erzieher. Wobei man sich an dieser Stelle fragen muss, ob dies im Gegensatz zur aktuellen Pandemie mittlerweile in Mühltal nicht ein sehr vorhersehbares und im wahrsten Sinne des Wortes berechenbares Ereignis sein müsste.
„DadiLiner“ – Überblick zu einem attraktiven Nahverkehrsmodell mit Elektro-Kleinbussen
Der On-Deamnd-Shuttle (ODS) ist eine neue flexible Form des öffentlichen Nahverkehrs, bei welcher Fahrten „on demand“ also auf Wunsch kurzfristig und unabhängig von starren Fahrplänen gebucht werden können. Zweck ist das öffentliche Mobilitätsangebot insbesondere in den Tagesrandzeiten (von ca. 5 Uhr bis ca. 1 Uhr und an Wochenenden evtl. bis 3 Uhr) auszubauen. Perspektivisch ist auch denkbar, schwach nachgefragte Linienverkehre, z.B. abends und am Wochenende durch ODS zu ersetzen.
Fahrgäste können per App, bzw. per Telefonanruf ihre Wunschstrecke, ihren Haltepunkt der fußläufig nach max. 300 Metern erreichbar ist, buchen. Die digitale Verarbeitung von individuellen Fahrtanfragen ermöglicht es, gleichartige Beförderungswünsche zu bündeln, sodass mit den elektrischen Kleinbussen weitere Kunden mit ähnlichen Routen mitbedient werden können. Der angestrebte Sammeleffekt soll zu einer besseren Fahrzeugauslastung im Vergleich zu Taxi- oder Autoverkehr führen und somit ein geringeres PKW-Verkehrsaufkommen erreichen.
Abgebildet:Martin Zitto, Foto: Torsten Friedrich
Viele Hände – von Jung und Alt – haben mit angepackt, um die großen Säcke mit den frisch gepflückten roten Äpfeln zu füllen. Dank der motivierten Gruppe waren in kürzester Zeit mehrere Kilo beisammen. Die galt es nun, gemeinsam mit vereinten Kräften den Berg herunter zu tragen. Schnell noch den Dreck von den Schuhen klopfen, die Ernte im Kofferraum verstauen und weiter geht´s nach Trautheim – wo den Äpfeln nicht mehr viel Zeit blieb, bis sie gewaschen in der Mühle landeten und anschließend in die Presse gefüllt wurden. Manch kleiner Besucher staunte nicht schlecht, als plötzlich der goldfarbene Most in den darunter stehenden Eimer floss und seine Endstation im großen Äppler-Fass fand. Nur zwei Mal pressen, schon ist das Gefäß voll. Der Rest wird zu Apfelsaft verarbeitet.
Hier finden Sie unsere Kandidaten und unser Wahlprogramm oder zu unserer Broschüre (pdf).

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