Das Bürgerbegehren ernst nehmen!

Die Zustimmung der SPD Mühltal zum Aufstellungsbeschluss „Wohnbebauung am Bahnhof“ war wohl überlegt. Wir sind der Meinung, dass auch in Mühltal Wohnungen auf dem freien Markt und im preisgünstigen und sozialen Sektor notwendig sind. Mühltal, als Gemeinde im Einzugsbereich des Rhein-Main-Gebietes, kann nicht einseitig an dessen Vorteilen (Gehaltsniveau, Arbeitsplatzangebot, Infrastruktur, Kultur etc.) teilhaben, sich aber als negativ bewerteten Einflüssen eines Verdichtungsraumes gegenüber verschließen, indem es z.B. maßvollen, sozial ausgewogenen Zuzug verhindert. Mühltal kann sich nicht einerseits als günstigen Standort für Gewerbesteuer einbringende Industrieunternehmen darstellen, deren Mitarbeiter*innen aber zugleich weite Anfahrtswege zumuten. Wir glauben auch nicht, dass der Zuzug von einigen hundert neuen Bürger*innen innerhalb von einem Dutzend Jahren, das stabile soziale Gefüge gefährdet oder das Spannungsfeld zwischen Natur und „städtischem“ Charakter gravierend verändert und sich die Entwicklung der Infrastruktur dem  Bevölkerungszuwachs nicht anpasst. Mit dieser Position stellen wir uns dem Bürgerwillen, der sich entweder durch Wahlen oder in Formen direktdemokratischer Beteiligung äußert. Ein Bürgerbegehren ist eine solche Hinwendung des parlamentarisch-verfassten System zu einer direktdemokratischen Beteiligung der Bürger*innen. In Mühltal wird derzeit über ein Bürgerbegehren der Initiative Verkehrswende und Naturschutz (IVuN) gegen die Wohnbebauung am Bahnhof diskutiert. Über 10% der Wahlberechtigten Mühltals haben für ein Begehren gestimmt! Dieses Bürgervotum nehmen wir ernst!

Warum Bauen in Mühltal so schwierig ist

Wir beobachten, dass die Schaffung von neuem Wohnraum – besonders bezahlbarer und sozialer Wohnraum – im Rahmen größerer Gebiete in Mühltal schwierig ist. Besonders an den geplanten Baugebieten am Dornberg und auch am Bahnhof gibt es erhebliche Bedenken seitens der Bürger Mühltals. Weniger Bedenken bestehen bei den Gebieten „Tannacker“, „Mühlengärten“ und kleineren Bauvorhaben, die alten Bestand durch verdichteten Neubau ersetzen.

Warum ist das so?

Ausbau Mensa der Grundschule Traisa für 2021 geplant

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hat im Schulbauprogramm für das Jahr 2021 die Erweiterung der Mensa und Schule in Traisa geplant. Das begrüßen wir ausdrücklich. Durch die Erweiterung der Mensa wird besonders der Ausbau der Nachmittagsbetreuung gestärkt und ausgebaut.

Wir freuen uns auf die Umsetzung des Projektes und darauf das mehr Schülerinnen und Schüler an der Nachmittagsbetreuung teilnehmen können.

Den Schulbauplan finden Sie hier:

https://session-net.ladadi.de/buergerinfo/getfile.asp?id=146624&type=do

Wie steht es mit der Kinderbetreuung in Mühltal? Teil 3 – Betreuungseinrichtungen für Kinder unter 3 Jahre (U3)

Aufgrund der intensiven Diskussion mit Elternvertretern in den letzten Monaten hat sich der Ortsverein und die Fraktion der SPD entschlossen, die aktuelle Situation der Kinderbetreuungseinrichtungen genauer zu betrachten. Dazu haben wir alle Einrichtungen der Kinderbetreuung besucht und mit der Leitung jeder Einrichtung gesprochen.

Wir möchten über unsere Gespräche und Überlegungen in mehreren Beiträgen berichten. In diesem dritte und letzten Beitrag berichten wir über die U3 Betreuung. U3 Betreuung wird in einer Kindertagesstätte (Kitas) der Gemeinde Mühltal und drei Kitas freier Träger angeboten.

Der Gemeinde Mühltal betreibt die

  • Kita Schatzkiste mit 85 Plätzen, davon sind aktuell 13 Plätze für U3 Kinder.

Die Orbishöhe GmbH betreibt die

  • Kita Farbenfroh mit 40 Plätzen, alle 40 Plätze sind für U3 Kinder.

Der Förderverein Kinder und Jugend in Mühltal e.V. betreibt die

  • Kita Teddybären mit 15 Plätzen, alle 15 Plätze sind für U3 Kinder
  • Natur-Kita mit 20 Plätzen für Kinder zwischen 2 und 6, somit starten dort U3 Kinder.

Die genannten Platzzahlen gelten dabei ohne Berücksichtigung von Integrationskindern.

Da die Natur-Kita sich im Konzept von den anderen Betreuungseinrichtungen wesentlich unterscheidet, gehen wir auf die Natur-Kita am Ende dieses Beitrages getrennt ein.

Wie steht es mit der Kinderbetreuung in Mühltal? Teil 2 – Betreuungseinrichtungen für Kinder über 3 Jahre (Ü3)

Aufgrund der intensiven Diskussion mit Elternvertretern in den letzten Monaten hat sich der Ortsverein und die Fraktion der SPD entschlossen, die aktuelle Situation der Kinderbetreuungseinrichtungen genauer zu betrachten. Dazu haben wir alle Einrichtungen der Kinderbetreuung besucht und mit der Leitung jeder Einrichtung gesprochen.

Wir möchten über unsere Gespräche und Überlegungen in mehreren Beiträgen berichten. In diesem zweiten Beitrag berichten wir über die Ü3 Betreuung.

Ü3 Betreuung wird in zwei Kitas der Gemeinde Mühltal, drei Kitas der evangelischen Kirche und in der Natur-Kita angeboten. 

Die Gemeinde Mühltal betreibt die

  • Kita Stiftstraße mit 100 Plätzen, zugeordnet ist die Kindergartengruppe im früheren Rathaus Traisa mit 25 Plätzen,
  • Kita Schatzkiste mit 85 Plätzen.

Die evangelische Kirche betreibt die

  • Ev. Kita Traisa mit 100 Plätzen,
  • Ev. Kita Nieder-Ramstadt mit 75 Plätzen, 
  • Ev. Kita Nieder-Beerbach mit 70 Plätzen.

Die genannten Platzzahlen gelten dabei ohne Berücksichtigung von Integrationskindern.

Da die Natur-Kita sich im Konzept von den anderen Betreuungseinrichtungen wesentlich unterscheidet, gehen wir auf die Natur-Kita am Ende dieses Beitrages getrennt ein.

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Hier finden Sie unsere Kandidaten und unser Wahlprogramm oder zu unserer Broschüre (pdf)

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